Vorstellung

Die Schriftenreihe Hachberg-Mosaik stellt sich vor

Was ist das Hachberg-Mosaik:
Eine Loseblatt-Reihe mit Veröffentlichungen der
Hachberg-Bibliothek, Emmendingen (HBE).
Für wen ist die Reihe bestimmt:
Für interessierte Mitglieder des „Breisgau-
Geschichtsvereins Schau-ins-Land e.V.
Freiburg/Br.“ (BGV), insbesondere solche der
Sektion „Hachbergerland“. sowie für Freunde und
Gönner der Hachberg-Bibliothek. Es erfolgt kein
gewerblicher Verkauf.
Wann erscheinen jeweils Ausgaben:
In loser Folge, geplant sind mindestens vier
Ausgaben pro Jahr.
Welchen Umfang haben die einzelnen Ausgaben:
Gedacht ist an 10 Blätter (also 20 Seiten) im
DIN A 4-Format. Bei aktuellen Themen kann die
Anzahl der Blätter variieren.
Es stehen Sammelordner bereit, in welche die
einzelnen Ausgaben eingeheftet werden können.
Wie und wo erhält man die Schriften:
Die Interessenten melden ihren Bezugswunsch in
der Hachberg-Bibliothek an und werden dann im
Verteiler erfasst. Die Auslieferung erfolgt per
Boten, oder nach telefonischer Information durch
Abholung in der Hachberg-Bibliothek oder im
benachbarten Lederwarengeschäft Sulzberger.
Postversand oder Übermittlung per E-Mail sollten
die Ausnahme sein.
Welche Kosten entstehen:
Alle Autoren und „Heftemacher“ arbeiten
ehrenamtlich, also ohne Honorar oder sonstiger
Kostenansprüche. Deshalb erfolgt die Abgabe des
„Hachberg-Mosaik“ zu Selbstkosten. Sollten
Versandkosten entstehen, werden diese individuell
nach Aufwand berechnet.
Bezahlt wird „auf dem kleinen Dienstweg“ bei der
nächsten Abendveranstaltung, dem nächsten
Besuch in der HBE usw., nur in Ausnahmefällen
(aus Kostengründen) per Überweisung.
Welche Themenbereiche werden behandelt:
„Historisches und Erbauliches aus dem alten
Hachbergerland und seiner umliegenden Gebiete“
Beispiele: Historische bzw. geschichtliche Artikel
zur Regionalkunde sowie Heraldik, Abhandlungen
über Personen, alte Firmen bzw Handel, Handwerk
und Gewerbe aus unserem Gebiet;
Gedichte, Aufsätze, (kurze) Novellen, Sketche,
Sagen, Geschichten, Namenskundliches,
Alemannisches, sowie Erd-und Naturkundliches,
usw. mit regionalem Bezug.
Woher kommen die einzelnen Beiträge:
– Viele Berichte werden von Mitgliedern des
Breisgau-Geschichtsvereins Schau-ins-Land e.V.
verfasst. (Personen aus dem bisherigen Arbeitskreis
für Heimatkunde, jetzt „Sektion Hachbergerland“
im BGV).
– Ein reicher Fundus für Mosaik-Beiträge zu allen
Bereichen ist natürlich unsere „Hachberg-
Bibliothek“. Hauptarbeit ist hier die Suche nach
interessanten Themen bzw. Artikeln und -wenn
erforderlich- deren Überarbeitung.
– Eine weitere Quelle für interessante Beiträge sind
Interviews von Zeitzeugen, bzw. noch vorhandene
Tonträger, die schon vor vielen Jahren
aufgenommen wurden.
– Natürlich übernehmen wir auch gerne geeignete
Artikel von „Jedermann“ in das Mosaik.
Auch für konstruktive Kritik bzw. für
Verbesserungsvorschläge sind wir jederzeit
dankbar.

Emmendingen, März 2010
Das Redaktions-Team

Einstand

Zum Einstand

Das „Hachberg-Mosaik“ will auf begrüßenswerte Weise dazu beitragen, dass die bunte Vielfalt der Vergangenheit unserer Stadt und Region im Bewusstsein sowohl der eingesessenen als auch der neuen Bürger erhalten bleibt.

Einmal gilt es, die Erzählungen und Erlebnisse von Zeitgenossen festzuhalten und zu bearbeiten, als es noch gemächlich zuging, damals, als die Menschen nicht in dem globalen Ausmaß fremdbestimmt waren wie heute.

Dann gibt es die historischen Blickwinkel aus den Quellen und Belegstellen, den Urkunden und Zitaten, z. B. aus den Zeitschriften, Zeitungs-Ausschnitten und den Büchern der Hachberg-Bibliothek oder von anderen Orten.

Ebenso wichtig sind die Ergebnisse der eigenen Arbeit aus Feldbegehungen und Beobachtungen, aus eigener Forschung und Suche in Archiven, Literatur und Internet und last, but not least – eine daraus entstandene Dichtkunst.

Das „Hachberg-Mosaik“ wird getragen durch die Mitarbeit von Mitgliedern des Arbeitskreises Heimatkunde in Emmendingen, der inzwischen die Sektion „Hachbergerland“ des Breisgau-Geschichtsvereins Schau-ins-Land e.V. gegründet hat. Ihnen im Besonderen ist zu danken, dass der Faden jetzt wieder aufgenommen wird, der mit der Einstellung des „Emmendinger Heimatkalenders“ aus der Hand geglitten war.

Als Bürger der Stadt Emmendingen, des Landstrichs Breisgau und der Bundesrepublik Deutschland kann es uns nur gut tun, wenn wir mehr über unser Herkommen und unsere gewachsenen Maßstäbe erfahren und wissen. Dadurch lernen wir uns selbst besser zu verstehen und, was nicht weniger wichtig ist, anderen unsere eigene Geschichte und Kultur zu erklären.

Insofern ist das „Hachberg-Mosaik“, das als Lose-Blatt-Sammlung erscheint, geradezu ein Politikum – so wie gleichermaßen schon seit längerem die Einrichtung der Hachberg- Bibiliothek -, das unserer Großen Kreisstadt sehr zugute kommt und deshalb auch die Unterstützung durch ihre Räte verdient.

Aus allen solchen Gründen ist der Neuerscheinung „Hachberg-Mosaik“ von Herzen ein gesundes Dasein, ein erfolgreiches Wirken und ein langes Leben zu wünschen! Zum Einstand rufe ich ihr, auf gut alemannisch, zu: „Nit luck lo!“

Bernd Kellner

Winterthurer Orgel

Geschichte der „Winterthurer Orgel“in der Keppenbacher Kirche
Hans Martin Cordier

Im Jahr 2009 wurde die Kirchenorgel in Freiamt-Keppenbach 275 Jahre alt. Das von dem berühmten Schweizer OrgelbauerJohann Conrad Speißegger angefertigte Instrument hat eine interessante Vergangenheit,die Hans Martin Cordier in chronologischer Reihenfolge aufgeschrieben hat.Cordier war von 1958 bis 1972 evang. Pfarrer in Keppenbach-Reichenbach… 

Freiämter Episode

Eine Freiämter Episode
(nach einer mündlichen Überlieferung)

Der Ottoschwander Pfarrer trifft einen reichen Hofbauer.
Nach der üblichen Begrüßungmeint der Herr Pfarrer:
“Hofbauer, Euch hab ich auch schon lange nicht mehr in der Kirche gesehen,
wie wär’s mit einem Kirchgang an einem der nächsten Sonntage?”

Darauf der Hofbauer:
“Herr Pfarrer, meine Sie nit au s isch besser i hock deheim 
am warme Kachelofe un denk an d kalt Kirch,
wie wenn ich in de kalte Kirch hock un an de warm Kachelofe
deheim denke mueß?”

Wenig Wasser

Wenig Wasser – Hohe Wellen

Herbert Burkhardt
(Niederschrift seines Vortrags, gehalten am 7. November 2007
im “Heimatmuseum Anwesen Menton” in Teningen)

Aus einer Beschreibung der Elz vom Jahre 1750, die sich bei den Emmendinger Stadtakten befindet:
„Die Elz läuft in unserer Gegend sonderlich sehr Schief und über einen kiesichen Boden und wächset bei Schnee- und Regenwetterzeiten gar oft ohnermeßlich an…“

Was ich Ihnen heute vortragen möchte ist ein Abriss zur Geschichte der Elz im Bereich Emmendingen-Teningen. Schon seit urdenklichen Zeiten ist die Elz mit Ihren Nebenfllüssen die Lebensader unserer Landschaft…