Wilhelm Deimling

Wilhelm Deimling, Großherzoglicher Burgvogt und Domänenverwalter
Herbert Burkhardt

Christian Carl August Meerwein, Kreisrat (Sohn unseres Landbaumeisters Carl Friedrich Meerwein) schrieb in seinem anno 1822 bei Macklot erschienenen Buch „Grundstein zu einem Ehrendenkmal“ u. a.:
„…dieser seit etwa einem Jahre, seinem Wunsche gemäß, zur Ruhe versetzte vieljährige Burgvogt der Herrschaft Hochberg und des Oberamts Emmendingen, welcher in früheren Jahren Herrschaftlicher Verwalter zu Staufenberg war und daselbst die, in jener Gegend seit Jahren statt findende, den Bemühungen des Freyhr. von Rüdt zu Hespengrund zu verdankende vorzügliche Rebkultur kennen gelernt hatte, benutzte diese seine Kenntnisse zur Verbesserung des Rebbaues in seinem Emmendinger Dienstbezirk auf eine rühmliche Weise dadurch, daß er den, eine 4tel Stunde hinter der Stadt gelegenen Herrschaftlichen Rebberg, der Weiherberg genannt, welcher über Abzug der Weege, Raine und Grasplätze, etwa 10 Morgen Rebgeländ enthält, vor etwa 10 Jahren nach und nach ganz neu anlegen, und denselben, mit den edelsten Traubensorten besetzen ließ, so daß dieser sehr schön gelegene Berg nun einen der ersten und vorzüglichsten Landweine liefert…