Großherzogliches Kellerrecht

Großherzogliches Kellerrecht

In einer der Ausgaben des „Breisgauer Sonntagsblatt“ von 1903 steht folgende Notiz:
In dem Hofe des Weinhändlers Wertheimer in Emmendingen, welcher seinerzeit die Großherzoglichen Domänenkellereien kaufte, befindet sich an der Kellerhalstüre eine hölzerne Tafel mit dem badischen Wappen oben angemalt und darunter steht:
Wie nicht ohn Ordnung kann bestehen, in diesem Fürstenkeller hier, so soll es richtig auch zugehen, drum lese was ich melde dir, kein Zanken, Fluchen oder schwören, will man in diesem Keller hören, kein Pfeifen, Johlen und Tournieren, kein Faß mit Fingern anzurühren. Daß nichts Unziemliches gehe vor, steht diese Taffel hier empor,…