Emmendinger Marktgeschichte(n)

Emmendinger Marktgeschichte(n)
zusammengestellt und erläutert von Herbert Burkhardt

Erst die herrschaftliche Verleihung der Marktrechte konnte in früheren Jahrhunderten einem aufstrebenden Ort die Möglichkeit zu einer gedeihlichen Entwicklung verschaffen. Die Marktrechte waren nicht unbedingt an den Besitz von „Stadtrechten“ gekoppelt. Diese Situation bestand in Emmendingen, das bis 1589 den Status eines Dorfes inne hatte.
Die neuen Eigentümer der Markgrafschaft Hachberg, ab 1415, sahen gleich die Erfordernis einer solchen Einrichtung zur Aufwertung der Struktur, die bisher rein landwirtschaftlich und kriegstechnisch ausgerichtet war. Handel und Handwerk mussten in Bewegung kommen, kurz: die Einrichtung eines Marktes brachte allen Beteiligten dauerhafte Vorteile, sowohl der Herrschaft, als auch den Bewohnern.
Somit erhielt das anno 1418 zum Marktflecken erhobene Dorf Emmendingen das Recht, jeden Mittwoch einen Wochenmarkt und alljährlich am Martinstag (11. November) einen Jahrmarkt abzuhalten…